Ein bisschen Geschichte darf schon sein!
Von den ersten sportbegeisterten Eisenbahnern bis zum starken Verein von heute.
Bereits um die Jahrhundertwende regte sich das Interesse der Eisenbahner an sportlicher Betätigung. Diesem Streben kam die Deutsche Reichsbahn entgegen, indem dass sie nach dem ersten Weltkrieg eigene Sportvereine ins Leben rief, um zur Gesunderhaltung ihres Personals beizutragen.
Sportbegeisterte Männer der Bahn und Post beriefen im Gasthaus Thallerbräu eine Versammlung zur Vereinsgründung ein. 45 anwesende Gründungsmitglieder wählten Oskar Roth zu Ihren ersten Vorsitzenden.
Das Grundstück am Unteren Gries wurde vorgesehen und nach schwierigen Verhandlungen von der Deutschen Reichsbahn gekauft. Mit geringen Geldmittel und großen Idealismus der Vereinsmitglieder, darunter viele Nichteisenbahner, wurde für die damaligen Verhältnisse eine beispielhafte Anlage geschaffen.
In den ersten Vereinsjahren gab es die Abteilungen Leichtathletik, Schwerathletik, Ski, Fußball, Handball, Faustball, Hockey, Schützen und Schwimmen. Es gab in den Jahren von 1930 bis 1935 sehr beachtliche Erfolge. Der Mitgliederstand belief sich bereits auf die stolze Zahl von 1500.
Die erfolgreiche Entwicklung des Vereins wurde durch den Kriegsausbruch 1939 unterbrochen. Durch die amerikanische Militärregierung erfolgte die Auflösung des damaligen RSV Rosenheim.
Die Wiedergründung erfolgte unter dem Namen „Turn- und Sportverein 1929 Rosenheim“.
Im Jahre 1952 erfolgte die Umbenennung in „Eisenbahner-Sportverein 1929 e.V. Rosenheim“.
Im Juni 1954 beging der Verein sein 25-jähriges Gründungsfest im Hotel Hofbräu. Der sportliche Höhepunkt war das Jubiläums-Leichtathletiksportfest. Großes Interesse fanden auch die Turniere im Handball, Hockey, Tennis und der Schützenabteilung.
Von 1954 bis 1975 wurden wieder viele Impulse gesetzt. Wir möchten hier mit namentlich niemanden übersehen und danken an dieser Stelle all denen, die im Verein aktiv mitgewirkt haben.
Im Parkhotel Crombach wurde in einer Festsitzung der Umbau der Sportanlage eingeweiht, die mit einem Kostenaufwand von 1,2 Millionen DM-Mark erstellt wurde.
Mit zahlreichen Ehrungen und vielen Veranstaltungen, einem Sommernachtsball sowie dem Tag der offenen Tür, wurde das 50-jährige Jubiläum gefeiert.
Von 1980 bis 2001 gab es immer wieder sportliche Erfolge und auch Rückschläge. 1983 gab es zum Beispiel bereits 1600 Mitglieder in 13 Abteilungen.
Eine Tradition ist bereits seit vielen Jahren im Juli unser Festzelt mit Fußballturnier und großen Kindersportfest.
ESV – ein starker Verein
Wir würden uns sehr freuen, wenn gerade Sie unser nächstes Mitglied werden. Denn Sie wissen ja, unsere Devise lautet:
„ESV – ein starker Verein“